Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts treffen in künstlerischen wie unternehmerischen Berufsfeldern im Basislager aufeinander. In 4 Ateliergebäuden haben ungefähr 200 Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich und der Kreativwirtschaft ihre Ateliers bezogen. Die Gemeinschaft umfasst VertreterInnen der Darstellenden und Bildenden Kunst, Fotografie, Mode, Literatur, Musik und Bildhauerei; ebenso junge Start-Up Unternehmen (Architektur, Visuelle Kommunikation u.a.) und Personen im Kleingewerbe (Parfümerie, Schuhmacherei, Velomechaniker u. a.).

Kultur vor Ort – die Gemeinschaft intendiert sich selbst:
Grundlage für den  Kulturbetrieb im Basislager bilden eigenständig durchgeführte Veranstaltungen – organisiert von MieterInnen und Gästen. Voraussetzung für die Durchführung öffentlicher Ereignisse im Basislager ist unter anderem die Einhaltung ethischer Grundsätze sowie vorgängige Abklärung und allenfalls Gesuchstellung bei erforderlichem Bewilligungsnachweis (siehe Veranstaltungsinfo). Die Verantwortung liegt bei den jeweiligen VeranstalterInnen.

Nachbarschaft:
Das Areal befindet sich in der IHD-Zone (Industrie, Handel, Dienstleistung) und gewerbliche Nutzungen mit mässig störenden Emissionen sind ausdrücklich erlaubt. Entwicklungen des sich in starker Veränderung befindlichen Quartiers und nachvollziehbare Bedürfnisse von NachbarInnen in umliegenden Wohnhäusern werden wahrgenommen. Verantwortliche eigenständiger Produktionen welche geltende Ruhezeiten überschreiten oder mit verstärkten Anlagen umgehen, beantragen eine polizeiliche Bewilligung und können sie bei der Durchführung vorweisen. Die VeranstalterInnen sind angehalten, frühzeitig umliegend wohnhafte Personen zu informieren oder einzuladen.

Website:
Die projekteigene Website unterstützt und spiegelt die Selbstintendierung der Basislagergemeinschaft. Das transparente Konzept schafft neben der physisch erlebbaren Gemeinschaft im virtuellen Raum nach aussen Identität. Dies schafft beste Voraussetzungen für produktive und nachhaltige Prozesse.