Ende 19. Jahrhundert und bis cirka 1960 hat im Gebiet der Binz im grossen Umfang der Abbau von Lehm für die Ziegelproduktion stattgefunden. Nach 1960 wurden auf dem Areal Räffelstrasse 22 – 30 eine Schreinerei sowie in drei Etappen die ‹Casa Binz› erstellt, provisorische Arbeiterbaracken der Baufirma Locher & Cie. Später entstanden an Stelle der Baracken ein Lagergebäude für Leimgebinde. 1992 wurde ein grosser Teil des nicht mehr genutzten Areals der Freihaltezone zugewiesen. Das Areal sollte als Lebensraum für Amphibien, Reptilien und verschiedene Vogelarten erhalten werden. Im Juni 2001 liess die Swiss Life einen Studienauftrag für ein Verwaltungsgebäude für eigene Zwecke erstellen und das Projekt von der Stadt bewilligen. Im selben Zeitraum wurde die verbliebene Schreinerei an der Räffelstrasse 30 abgebrochen. Geblieben sind die Grundmauern welche heute etoy.CORPORATION als Werkplatz und Standort ihrer Container dienen. Verschiedene auf dem Areal verteilte Überbleibsel früherer Nutzungen konnten glücklicherweise für das Basislager wiederverwendet werden und bekommen so eine späte Renaissance: Zugangswege und Treppen am Bahndamm, Parkplätze und Einfahrten an der Räffelstrasse, Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser und Abwasser sowie der altehrwürdige Telefonmast an der Strasse.

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